Elektro Zwerg GmbH

DVB - T - TV  Immer weniger Zuschauer empfangen ihre Fernsehprogramme heute noch auf dem klassischen Weg über eine Hausantenne - in erster Linie, da das Programmangebot zu gering und damit im Vergleich zu Satellit und Kabel zu wenig attraktiv ist.
Immer teurer und entsprechend unwirtschaftlich wird demzufolge diese Verbreitungsart für die Sender, so dass in einigen Regionen einzelne Sender die terrestrische Übertragung bereits vor mehreren Jahren ganz eingestellt haben.

Aber gerade hier bietet die Digitaltechnik neue Perspektiven!
Durch Umstellung auf digitale Übertragungstechnik ("DVB - T", s. auch: Was ist DVB - T?) gewinnt man speziell bei diesem Verbreitungsweg eine ganze Reihe von Vorteilen: Mehr Programme, bessere Bild- und Tonqualität, neue interaktive und multimediale Anwendungen und vor allem: portablen und in gewissen Grenzen auch mobilen Empfang, z.B. im Auto, in Bussen oder Bahnen.
Zusammen genommen ein Paket von attraktiven, bisher nicht realisierbaren Eigenschaften, die eine Renaissance dieser Übertragungsart durchaus realistisch erscheinen lassen.

Vorteil: Programm- und Angebotsvielfalt
Durch die digitale Übertragungstechnik werden die verfügbaren Fernsehkanäle viel besser ausgenutzt - so kann zukünftig ein Vielfaches an Fernsehprogrammen ausgestrahlt werden.
Bei der heutigen Kanalverteilung , bei der jedem Bundesland mindestens sechs Fernseh - Kanäle zur Verfügung stehen, heißt das bis zu 24 Programme in digitaler Qualität.
Und nicht nur das: Durch die Übertragung in so genannten Daten - Containern können neben einander Fernsehen und Radio, aber auch neue interaktive Sendungen und multimediale Datendienste übertragen werden.

Vorteil: Portabler Empfang
Und für all' das braucht man künftig keine Anschlussdose mehr und kein Kabelgewirr: Nach der Umstellung auf die leistungsstarken Sender wird in vielen Fällen in der näheren Umgebung der Sender eine einfache Zimmer- oder auch nur eine Geräteantenne genügen, um nahezu überall - in der Wohnung, im Garten oder unterwegs - klaren Empfang zu erzielen, eben: "ÜberallFernsehen".
Man wird frei und unabhängig - das Fernsehen bekommt Beine!
DigitalFernsehen - überall im Haus, in der Gartenlaube, aber auch unterwegs am Wochenende oder im Urlaub. Und das alles in erstklassiger Bild- und Tonqualität ohne lästige Störungen.

Vorteil: Mobiler Empfang
Prinzipiellist mit der zur Anwendung kommenden Technik DVB-T nicht nur ÜberallEmpfang möglich, sondern sogar mobiler Empfang. Dabei sind zwei Möglichkeiten zu unterscheiden:
Zum einen im fahrenden Auto, im Bus oder der Bahn, zum anderen aber auch auf kleinen tragbaren Geräten, wie z.B.
den modernen PDAs oder "Smartphones", die man wie heute schon das Mobiltelefon ("Handy") überall mit sich herumtragen kann.
Damit eröffnen sich dem ÜberallFernsehen neue Anwendungen und Märkte, die weit über das klassische Fernsehen von heute hinausreichen und die heutige Rundfunklandschaft von Grund auf verändern werden.  
BK - Kabel - TV   Das Breitband – Kabelnetz ist ein Netz, welches sich sehr gut verteilen lässt. Durch die hohe Qualität der Netzbetreiber sind Störungen eher selten. Zudem ist die Programmauswahl sehr groß. Die Vielfalt der Programme kann auch erweitert werden mit digitalen Programmen. So können mehr Programme mit besserer Bildqualität übertragen werden. Für den Empfang von digitalen Fernseh- und Radioprogrammen benötigen Sie eine so genannte Set – Top – Box (Receiver) oder ein digitaltaugliches Endgerät. Die entsprechenden Freischaltkarten erhalten Sie von Ihrem Händler, der Sie auch über die Kosten der gewünschten Programme gern berät.

Gerade für ausländische TV – Programme werden so angeboten.

Das Breitband – Kabelnetz kann, gerade auch im Einfamilienhaus auch als Monitor für Videokameras genutzt werden. Die Einspeisung solcher Signale ist möglich.

Auch die Nutzung als Zugang in das Internet ist möglich, jedoch zur Zeit nur begrenzt. Der Ausbau hierfür wird stetig erweitert. Bestehende TV – Anlage könne oftmals mit geringen Aufwand angepasst werden. Was oftmals keine neu verlegten Leitungen bedeutet.  
SAT - TV   Die Satellitenanlage

Kleine Anlagen bestehen nur einer Hand voll Teilen. Für den Empfang benötigen Sie ein Parabolspiegel, ein LNB, ein Receiver, Koaxialkabel und ein Fernseher.
Die Antenne ist wichtiger Bestandteil der Satellitenanlage. Sie empfängt die von den Satelliten übertragenen Signale und reflektiert sie in einen Brennpunkt, in dem der LNB angebracht ist. Dank der Technologie des ASTRA Satellitensystems reicht eine kleine Antenne aus, um das gesamte Angebot zahlreicher europäischer Sender zu empfangen.
Parabolspiegel gibt es in verschiedenen Ausführungen im Bezug auf die Farbe, der Form, der Größe und des Materials.

Was gibt es für LNB´s ?
Man unterscheidet: Universal LNB Typen, Universal Twin LNB und Universal Quatro LNB

Ein Universal LNB trägt normalerweise die Aufschrift "Universal LNB" oder einen Hinweis auf den Empfang der gesamten Bandbreite von 10,70 bis 12,75 GHz. Ältere LNB - Typen, die für den digitalen Empfang ungeeignet sind, können nur ein Spektrum von 10,70 bis 11,70 GHz empfangen.

Das Universal Twin LNB erfüllt denselben Zweck wie das Universal LNB. Seine beiden Ausgänge können jedoch unabhängig voneinander zwei Digitalempfänger, einen Digital- und einen Analogempfänger oder zwei Analogempfänger steuern.

Das (SMATV) Universal Quatro LNB verfügt über vier Ausgänge, die gleichzeitig beide Polarisationen und Bandbreiten liefern: vertikales "unteres" Band, vertikales "oberes" Band, horizontales "unteres" Band, horizontales "oberes" Band. Die Ausgänge des LNB sind an einen Mehrfachschalter für die Weiterleitung an mehrere Empfänger angeschlossen.

Was gibt es für Receiver ?
Man unterscheidet die Receiver mit analoger und mit digitaler Empfangstechnik.
Für den Empfang analoger Dienste benötigen Sie einen analog Receiver. Diese werden zu günstigen Preisen von zahlreichen Herstellern angeboten. Die analogen Bauteile werden immer preiswerter.
Für den Empfang digitaler Dienste ist ein besonderer Digitalempfänger (Set - Top - Box) erforderlich. Diese stellt sich auf die Frequenz des gewählten Transponder - Kanals ein, korrigiert Fehler, wählt den gewünschten Programm-Datenstrom, demoduliert das digitale Signal und entschlüsselt die MPEG - 2 Video-, Audio- und Datensignale. Es kann sich entweder um eine Set - Top - Box für freie Dienste oder um eine Pay-TV-Box einer der Anbieter digitaler Programmpakete handeln, mit der man zusätzlich auch die freien Programme empfangen kann.

Wie funktioniert die Set - Top - Box ?

Das digitale Signal aus dem Universal LNB erreicht den Tunereingang in der Bandbreite zwischen 950 und 2150 MHz. Der Tuner wählt die entsprechende Zwischenfrequenz des Satellitentransponders, dessen Multiplex den vom Verbraucher im elektronischen Programmverzeichnis (Electronic Programme Guide - EPG) gewählten Dienst enthält.

Nach der Demodulierung und Fehlerkorrektur wird ein Bit-Strom erzeugt - der MPEG2-Transportstrom. Descrambler und Smart Card bringen das verschlüsselte Signal in sein ursprüngliches, klares Format zurück (bei Pay - TV). Der Demultiplexer extrahiert die Video-, Audio- und Datenkomponenten des gewünschten Dienstes im Multiplex. Die digitalen Signale werden dann in analoges Format konvertiert und an die Ausgabeterminals der Set Top Box weitergeleitet.

Gemeinschafts - Empfang (SMATV)

Immer mehr Haushalte empfangen Fernseh- und Radioprogramme über Gemeinschaftsantennensysteme (SMATV). Der direkte Satellitenempfang über ASTRA bietet wirtschaftliche, zukunftsorientierte Lösungen für die Übertragung aller analogen und digitalen Satellitenprogramme (TV-, Radio- und Multimediadienste) an Häuser- und Wohnungsblocks mit bis zu 100 Haushalten und mehr. Die Signale werden an zentraler Stelle empfangen und über Koaxialkabel weitergeleitet.

Die gemeinsame Nutzung einer Parabolantenne, einer Empfangs- und Verteilereinheit und des Kabelnetzes führen zu beträchtlicher Kostensenkung für den einzelnen Haushalt. Gemeinschaftliche Satellitenempfangssysteme werden im Mietgesetz mit Kabelnetzen gleichgesetzt und können daher auf die Mieten umgelegt werden. "Eine Antenne für alle" verhindert auch, dass auf Wohnblöcken - wie häufig zu beobachten ist - Parabolantennen "aus dem Boden schießen".

Für Gemeinschaftsantennensysteme wird ein spezielles Universal LNB mit 4 Ausgängen (Universal Quatro LNB) verwendet. Diese vier Ausgänge können beide Polarisationen und Bandbreiten gleichzeitig liefern: vertikaler Niedrigfrequenzbereich, vertikaler Hochfrequenzbereich, horizontaler Niedrigfrequenzbereich und horizontaler Hochfrequenzbereich. Die Ausgänge des LNB sind an einen Mehrfachschalter für die Weiterleitung an mehrere Empfänger angeschlossen.

Ein verzweigtes Netz mit sternförmiger Verteilung ermöglicht es dem einzelnen Abonnenten, bei minimaler Verkabelung aus allen verfügbaren Programmen zu wählen. Das Satellitensignal kann selbstverständlich mit anderen Signalen kombiniert werden - so ist z.B. der Empfang zusätzlicher Programme über eine vorhandene terrestrische Antenne, andere Satellitenantennen und / oder Kabel möglich.

Die empfohlene Größe einer Gemeinschaftsantenne hängt von der Stärke des Satellitensignals und vom Empfangsort sowie von der Anzahl der an das Netz angeschlossenen Empfänger ab. Eine Gemeinschaftsantenne sollte etwas größer sein als eine Individualantenne. Weitere Informationen finden Sie in untenstehender Tabelle und unter Ausleuchtzonen.

Wi als Installationsbetrieb bieten Informationen und Unterstützung bei allen Fragen der Installation von individuellen und gemeinschaftlichen Satellitenempfangssystemen, sprechen Sie uns an.