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Elektrosmog
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Mit Elektrogeräten jeder Art, Handys, Schnurlostelefonen und Computermonitoren schaffen wir uns unser eigenes Strahlenbad. Zudem sind wir immer mehr Strahlungsquellen hilflos ausgeliefert, wie etwa den Sendemasten für Mobilfunk oder Radaranlagen.
Der "Elektrosmog" besteht aus den folgenden 4 Strahlungsbereichen:
Elektrische Wechselfelder (Niederfrequenz) Magnetische Wechselfelder (Niederfrequenz) Elektromagnetische Wellen (Hochfrequenz) Elektrische Gleichfelder (Elektrostatik)
Magnetische Gleichfelder (Magnetostatik)Lange Zeit war der mögliche Einfluss schwacher elektrischer und magnetischer Felder auf die Gesundheit unbekannt. Erst die Baubiologie bzw. Elektrobiologie versuchte, auf Zusammenhänge hinzuweisen und Maßnahmen zu einem sinnvollen Umgang zu erarbeiten. Neben anderen Faktoren werden Störungen unseres Wohlbefindens und unserer Gesundheit häufig von den uns ständig umgebenden Feldern unseres Stromnetzes verursacht. Von vielen offiziellen Stellen und ganz besonders von den Elektrizitätsversorgung - Unternehmen wird noch geleugnet oder ignoriert, dass die so genannten niederfrequenten Felder unserer Stromversorgung auf den menschlichen Organismus einen Einfluss haben. Dabei widerspricht es doch dem gesunden Menschenverstand, wenn in der elektronischen Industrie und im Automobilbau verstärkt mit immensem Aufwand versucht wird, die Produkte nach Kriterien der EMV (Elektro - Magnetische Verträglichkeit) störungs- bzw. ausfallsicher zu machen und von gleicher Seite sowie den beteiligten Wissenschaftlern eine Beeinträchtigung von biologischen Systemen, z.B. des menschlichen Körpers, fast durchweg verneint wird.
Internationale Wissenschaftler und Studien bestätigen Krankheiten und Befindlichkeitsstörungen durch Elektrosmog:
Chronische Kopfschmerzen Schlafstörung Herzrhythmusstörungen Potenzstörungen Rheumatische Beschwerden Chronische Müdigkeit Infektanfälligkeit Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems Lernprobleme Depressionen und Selbstmorde Gedächtnisstörungen räumliche Desorientierung verringerte Immunreaktion DNA-Schaden und Veränderung der DNA Reparatur Kapazität Gehirntumoren Leukämie und andere Krebserkrankungen Fortpflanzungsprobleme, Fehlgeburten, Herzrhythmusstörungen Herzinfarkte Blutdruckänderungen
Grundbegriffe zu Elektrosmog
Alle elektrischen Einrichtungen, Apparate oder Leitungen sind von elektrischen und magnetischen Feldern umgeben und/oder senden elektromagnetische Wellen aus. Unter elektromagnetischer Umwelt versteht man die Gesamtheit aller elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Felder (z. B. aus Haushaltsgeräten, Hochspannungsleitungen, Rundfunk- und TV-Sendern), die auf den einzelnen Menschen einwirken.
Was ist ein elektrisches Feld?
Ein elektrisches Feld entsteht um eine elektrische Ladung, also auch um jeden Spannungsführenden Leiter und kann in seiner Richtung und Stärke durch Feldlinien dargestellt werden. Deren Dichte ist ein Maß für die elektrische Feldstärke (E), welche die Einheit Volt / Meter (V / m) besitzt und in wachsendem Abstand vom Leiter abnimmt.
Was ist ein magnetisches Feld?
Magnetfelder werden durch bewegte elektrische Ladungen (elektrische Ströme) erzeugt. Überall, wo Strom fließt, ist neben dem elektrischen Feld auch ein magnetisches Feld vorhanden. Permanentmagnete sind jedem aus dem täglichen Leben bekannt. In diesen werden die Magnetfelder durch atomare Ströme erzeugt. Das magnetische Feld nimmt mit dem Abstand zum erzeugenden Strom ab. Die übliche Einheit für die magnetische Feldstärke ist A/m (Ampere pro Meter). Häufig wird das Magnetfeld durch Messung der Induktion von Strömen in relativ zum Magnetfeld bewegter Materie erfasst. Die Angabe der magnetischen Induktion oder Flussdichte in Tesla (T) ist somit eine zweite Möglichkeit, das Magnetfeld zu charakterisieren.
Wenn diese Felder zeitlich unveränderlich sind, spricht man von statischen Feldern, andernfalls von Wechselfeldern. Die Feldstärken dieser Wechselfelder haben keinen konstanten Wert mehr, sondern ändern sich im Takt der sie verursachenden Spannungen und Ströme. Deshalb hat man für sie eine weitere Kenngröße eingeführt, nämlich die der Anzahl ihrer Schwingungen pro Sekunde, der Frequenz (f). Diese wird in der Einheit Hertz (Hz, Schwingungen pro Sekunde) angegeben, eine andere Möglichkeit ist die Angabe der Periodendauer 1/f.
Bei statischen und niederfrequenten Feldern können das elektrische und magnetische Feld getrennt voneinander angegeben werden. Mit zunehmender Frequenz bedingt jedoch jede Änderung elektrischer Felder ein magnetisches Feld und umgekehrt, sodass diese bei Frequenzen über etwa 20 ...30 KHz zusammen betrachtet werden müssen, eben als elektromagnetisches Feld. Mathematisch wird diese physikalische Tatsache in den Maxwellschen Gleichungen beschrieben.
Wann spricht man von elektromagnetischen Feldern?
Zwischen elektrischen und magnetischen Feldern besteht ein enger, physikalischer Zusammenhang:
Ruhende (statische) elektrische Ladungen besitzen nur ein elektrisches Feld, bewegte elektrische Ladungen erzeugen darüber hinaus ein magnetisches Feld.
Dieses magnetische Feld verursacht, wenn es nicht statisch, also zeitlich nicht konstant ist, in einem elektrischen Leiter Ströme und somit bewegte elektrische Ladungen.
Zeitlich veränderliche elektrische und magnetische Felder bedingen sich also gegenseitig. Wenn eine solche Situation vorliegt, spricht man von elektromagnetischen Feldern.
Die zeitliche Veränderung (Frequenz) von elektromagnetischen Feldern wird in Schwingungen pro sec. ausgedrückt. Was sind elektromagnetische Wellen?
Die elektromagnetischen Felder im Niederfrequenzbereich (d. i. der Bereich bis ca. 30 kHz) sind objektgebunden bzw. leitungsgeführt, das heißt, die elektrischen und magnetischen Felder befinden sich in unmittelbarer Nähe des Gerätes oder einer Leitung und nehmen mit der Entfernung schnell ab.
Im Hochfrequenzbereich sind die elektromagnetischen Felder nicht mehr leitungsgeführt sondern werden in die Umgebung abgestrahlt. In einem solchen Fall spricht man von elektromagnetischen Wellen. Im Gegensatz zu anderen Wellen (z. B. Schallwellen in Luft) benötigen elektromagnetische Wellen kein Träger- oder Ausbreitungsmedium. Elektromagnetische Wellen können sich auch im leeren Raum (Vakuum) ausbreiten. Diese Ausbreitung erfolgt mit Lichtgeschwindigkeit. Die elektromagnetischen Wellen wurden 1864 von Maxwell theoretisch vorausgesagt, 1888 gelang es Heinrich Hertz, diese Wellen nachzuweisen.
Weitere wichtige elektrische Größen
Die Grundgrößen der Elektrizitätslehre sind die elektrische Ladung und die Spannung. Die Spannung wird stets zwischen zwei Punkten gemessen und ist deshalb die Differenz des elektrischen Potentials zwischen diesen beiden Punkten (z. B. zwischen der Oberfläche des Pluspoles und der Oberfläche des Minuspoles einer Batterie). Die Spannung gibt an, welche Energie umgesetzt wird, wenn eine Ladung diese Potentialdifferenz durchläuft.
Im Alltag treten verschieden hohe Spannungen auf. Kleinspannungen sind zu finden bei batteriegetriebenen Geräten (z. B. 1,5 - 9 V). Niederspannung nennt man Spannungen unterhalb von 1000 V. Die Haushaltsinstallationen arbeiten mit 230 V Wechselspannung (Außenleiter gegen Neutralleiter gemessen).
Im Haushalt kann sich der menschliche Körper elektrostatisch aufladen (z. B. durch Gehen mit Kunststoffsohlen auf synthetischen Teppichen). Dabei kann der Mensch Potentialdifferenzen gegen Erde von mehr als 20 000 V (20 kV) annehmen. Eine Entladung des statisch aufgeladenen Menschen ist jedoch ungefährlich, da die gesamte übertragene Ladung gering ist. Ein Mensch hat eine Eigenkapazität (Speicherfähigkeit) von 150 Pikofarad (1 pF = 0,000 000 000 001 As/V). Wenn der Mensch auf 20 000 V aufgeladen ist, enthält er eine elektrische Ladung von 0,000 003 As. In einer 25 W-Glühbirne (230 V) fließt zum Vergleich während einer Sekunde eine elektrische Ladung von 0,114 As.
Eine elektrostatische Entladung kann der Mensch nur deshalb spüren, weil der Entladungskanal (kleiner Blitz) einen sehr kleinen Durchmesser hat. An der Eintrittsstelle ist die Stromdichte so groß, daß die Nervenzellen durch den Strom angeregt werden können. Die Stromdichte ist die Ladungsmenge, die pro Sekunde durch eine bestimmte Fläche fließt.
Innerhalb des menschlichen Körpers fließen von Zelle zu Zelle infolge natürlicher Vorgänge (Stoffaustausch, Informationsaustausch) sehr kleine Ströme. In jüngster Zeit konnten Wissenschaftler feststellen, daß im Ruhezustand Stromstärken von 1 Pikoampere (1 pA = 0,000 000 000 001 A) von Zelle zu Zelle übertragen werden. Typische Zellen sind etwa 10 Mikrometer stark. Wenn über den Zellquerschnitt (der Einfachheit halber quadratisch angenommen) 1 pA fließt, tritt an der Zelloberfläche eine Stromdichte von 0,1 Mikroampere pro Quadratzentimeter auf (0,1 µA/cm2). In aktiven Nervenzellen fließen Stromdichten von mehr als 1 µA/cm2.
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Das elektromagnetische Spektrum
Die Gesamtheit aller elektromagnetischen Wellen wird als elektromagnetisches Spektrum bezeichnet. Es überdeckt die niederfrequenten Felder (< 30 kHz), die hochfrequenten Felder (> 30 kHz), die infrarote Strahlung (< 3x1014 Hz), das Licht (< 8x1014 Hz), die ultraviolette Strahlung (< 3x1016 Hz) bis hin zur ionisierenden Strahlung (Röntgen- und Gammastrahlung).
Im Gegensatz zur ionisierenden Strahlung (Radioaktivität) sind die elektromagnetischen Wellen energieärmer und nicht in der Lage, Atome der Materie oder des Gewebes zu ionisieren. Hochfrequente elektromagnetische Felder wirken aber auch auf atomarer Ebene, indem sie Atome in Schwingungen versetzen oder Raumladungen (Elektronenbahnen in den Atomen) verschieben. Niederfrequente Strahlung induziert vorwiegend schwache elektrische Ströme im menschlichen Körper.
Niederfrequente Felder
Niederfrequente Felder treten vor allem auf in der Nähe von Hochspannungsleitungen, Bahnstromleitungen, Umschaltstationen sowie in unmittelbarer Nähe von Niederspannungsverteilern und elektrischen Haushaltsgeräten (z. B. Elektroherd, Fernsehgerät, Rasierapparat, Fön, Lötkolben, Bohrmaschine, Heizlüfter, Staubsauger, Heizdecken usw.).
Haushaltsgeräte (magnetisches Feld an Gehäuseoberfläche):
Kühlschrank: 0,1 - 10 µT Plattenspieler, Spülmaschine, Waschmaschine: 1 - 10 µT Staubsauger, Toaster, Wäschetrockner, Heizkissen: 1 - 100 µT Farbfernseher, Heizlüfter, Bohrmaschine: 100 - 500 µT Küchenherd, Rasierapparat, Tischlampe: 650 - 1000 µT Fön, Lötkolben (325 W), Rührwerk: 1000 - 2500 µT
Hochfrequente Felder (elektromagnetische Wellen)
Hier bestehen folgende Anwendungsgebiete:
bis 3 MHz Rundfunk, Radionavigation
3 - 30 MHz Industrie (Schweißen, Polymerisierung), Medizin, Rundfunk 30 - 300 MHz Rundfunk, Fernsehen, Radar 300 - 3000 MHZ Fernsehen, Radar, Richtfunk, Mikrowellenherde, Mobilfunk 3 - 30 GHz Radar, Richtfunk, Satelliten 30 - 300 GHz Radioastronomie, Radiometeorologie
Hochfrequenzbereich bis zu 3,5 GHz
Frequenzmodulierte Sender (FM): Langwellen-Tonrundfunk (148,5 - 255 kHz) Mittelwellen-Tonrundfunk (526 kHz - 1,6 MHz) Amateurfunk (ab 1,8 MHz) UKW-Tonrundfunk (87,5 - 108 MHz)
BOS-Dienste (Behörden, Organisation- und Sicherungsaufgaben, Katastrophenschutz u.a.) Funkrufdienste Amplitudenmodulierte Sender (AM):Bildsteuersignale Fernsehen (174 - 223 MHz und 470 - 790 MHz) Kurzwellen-Tonrundfunksender (3,9 MHz - 26,1 MHz) Periodisch gepulste Sender (PM):T-DAB (Terrestrial Digital Audio Broadcasting) (223 - 230 MHz, gepulst mit 10,4 Hz) TETRA (Trans European Trunked Radio) (380 - 383 MHz, Mobilteil gepulst mit 17,6 Hz) TETRA (Trans European Trunked Radio ) (390 - 393 MHz, Basisstation gepulst mit 70,6 Hz) TETRA (Trans European Trunked Radio) (870 - 876 MHz) D- Mobilfunk-Netze (890 - 960 MHz, Mobilteil und Basisstation gepulst mit 108,5 Hz Half - Rate, 217 Hz Full - Rate, Organisationskanal mit 1736 Hz gepulst) T-DAB (Terrestrial Digital Audio Broadcasting) (1.452 - 1.467,5 MHz gepulst mit 41,7 Hz) E-Mobilfunknetze (1.710 - 1880 MHz, Mobilteil und Basisstation gepulst mit 217 Hz Full - Rate, Organisationskanal mit 1736 Hz gepulst) DECT - Schnurlostelefone (1.880 - 1.900 MHz, gepulst mit 100 Hz) UMTS -Mobilfunk (1920 - 1985 MHz, 6 Anbieter - Mobilteil und Basisstation gepulst mit 217 Hz Full - Rate, Organisationskanal mit 1736 Hz gepulst) Drahtlose LAN (Local Area Network) (2.400 - 2.483 MHz Frequenzhopping mit 1.600 Hz) Mikrowellenherd (2.450 MHz - gepulst mit 50 Hz) Nahbereichs- und Rundsichtradare (2.700 - 3.400 MHz, gepulst mit ca. 600 - 1200 Hz)
Gefahrenquelle: Babyphon mögliche gesundheitliche Auswirkungen: Nervöse Beschwerden, höheres Risiko an Krebs, Leukämie bzw. Hirntumor zu erkranken, Schlafstörungen, Schwächung des Immunsystems, Sehstörungen. Abhilfe: Abstand von mindestens 2 Metern zum Baby einhalten und Benutzung möglichst einschränken.
Gefahrenquelle: Beheizbares Wasserbett mögliche gesundheitliche Auswirkungen: Schlafstörungen, Zittern, morgendliche Kopfschmerzen, Herzfunktionsstörungen, Überreizung des Nervensystems, ständige Müdigkeit, Angst, Depressionen. Abhilfe: Wasserbett nur am Tag aufheizen lassen und nachts den Stecker ziehen.
Gefahrenquelle: Betten, elektrisch verstellbar mögliche gesundheitliche Auswirkungen: Schlafstörungen, morgendliche Kopfschmerzen, Herzfunktionsstörungen, Überreizung des Nervensystems, rheumatische Beschwerden, Kribbeln in den Gliedmaßen, Angst, Depressionen, ständige Müdigkeit, epileptische Anfälle. Abhilfe: Netzfreischalter im Sicherungskasten einbauen lassen; dieser schaltet Stromkreis nur bei Bedarf ein und danach aus.
Gefahrenquelle: Boiler und Heizungen (mit Nachtstrom betrieben) Gesundheitliche Auswirkungen: Schlafstörungen, nervöse Beschwerden, Herzrhythmusstörungen, Angst, Depressionen, morgendliche Kopfschmerzen. Abhilfe: Abstand von mindestens 1,5 Meter einhalten; auch zur Stromleitung.
Gefahrenquelle: Computer mögliche gesundheitliche Auswirkungen: Kopfschmerzen, nervöse Magenbeschwerden, Unterleibskrebs, erhöhtes Risiko für Schwangere und Ungeborene, Konzentrationsschwierigkeiten, Depressionen, Allergien, Hormonstörungen, Sehbeschwerden. Abhilfe: Größtmöglichen Abstand einhalten, stündlich kurze Pausen machen. Strahlungsarme Bürotechnik bevorzugen.
Gefahrenquelle: Energiesparlampen mögliche gesundheitliche Auswirkungen: Gehirnfunktionsstörungen, grauer Star, Sehstörungen, Kopfschmerzen, Verhaltens- und Stoffwechselstörungen, Sprachstörungen Abhilfe: Mindestens 2 Meter Abstand zur Lampe einhalten
Gefahrenquelle: Fernsehgerät mögliche gesundheitliche Auswirkungen: Überreizung des Nervensystems, Sehbeschwerden, Kopfschmerzen. Abhilfe: Abstand von mindestens 2 Meter einhalten.
Gefahrenquelle: Halogenlampen mögliche gesundheitliche Auswirkungen: Nervöse Beschwerden, höheres Risiko an Leukämie bzw. Gehirntumor zu erkranken, Schwächung des Immunsystems, Sehstörungen. Abhilfe: Abstand von mindestens 1 Meter einhalten.
Gefahrenquelle: Heizdecken mögliche gesundheitliche Auswirkungen: Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Herzfunktionsstörungen, Angst, Depressionen, Überreizung des Nervensystems, erhöhtes Risiko Abhilfe: Heizdecke nur zum Bettanwärmen benutzen; dann Stecker ziehen.
Gefahrenquelle: Hoch-, Mittel- und Niederspannungsleitungen mögliche gesundheitliche Auswirkungen: Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Überreizung des Nervensystems, erhöhtes Risiko für Schwangere und Ungeborene, Angst, höheres Krebs- und Leukämie-Risiko, Schwächung des Immunsystems, Herzrhythmusstörungen, Kribbeln in den Gliedmaßen, Depressionen, epileptische Anfälle. Abhilfe: Ob ein gesundheitliches Risiko besteht und welche Schutzmaßnahmen möglich sind, kann nur aufgrund einer Messung der magnetischen Flussdichte festgestellt werden.
Gefahrenquelle: Küchenelektrogeräte (Bügeleisen, Bügelmaschine, Nähmaschine, etc.) mögliche gesundheitliche Auswirkungen: Nervöse Beschwerden, Rückenschmerzen, Herzfunktionsstörungen, Magenbeschwerden, Schwindelgefühl, Angst, Depressionen, Panikattacken. Abhilfe: Nur geerdete Geräte benutzen, Pausen machen, bei Nichtgebrauch Stecker ziehen.
Gefahrenquelle: Leuchtstofflampe mögliche gesundheitliche Auswirkungen: Kopfschmerzen, nervöse Beschwerden, erhöhtes Gehirntumor-Risiko, Sehstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten, ständige Müdigkeit, Gereiztheit, Impotenz. Abhilfe: Mindestabstand von 1 Meter einhalten. Auf Leuchtstofflampen nach Möglichkeit verzichten.
Gefahrenquelle: Mikrowellenherd mögliche gesundheitliche Auswirkungen: Erhöhtes Risiko für Schwangere und Ungeborene, nervöse Beschwerden, Gehirnfunktionsstörungen, höheres Krebsrisiko, Schwächung des Immunsystems, Sehstörungen. Abhilfe: Mindestens 2 Meter Abstand zum eingeschalteten Mikrowellengerät einhalten.
Gefahrenquelle: Mobiltelefon mögliche gesundheitliche Auswirkungen: Gehirnfunktionsstörungen, grauer Star, Sehstörungen, Kopfschmerzen, Verhaltens- und Stoffwechselstörungen, nervöse Beschwerden, Sprachstörungen. Abhilfe: Nur für kurze Gespräche benutzen. Größtmöglichen Abstand zur Antenne halten.
Gefahrenquelle: Nachttisch- bzw. Schreibtischlampe mit Glühbirne mögliche gesundheitliche Auswirkungen: Kopfschmerzen, nervöse Beschwerden, Konzentrationsschwierigkeiten. Abhilfe: Nur geerdete Lampen verwenden.
Gefahrenquelle: Radiowecker mögliche gesundheitliche Auswirkungen: Schlafstörungen, nervöse Beschwerden, Herzrhythmusstörungen, erhöhtes Gehirntumor-Risiko, morgendliche Kopfschmerzen. Abhilfe: Abstand von mindestens 1 Meter einhalten. Alternative: Batteriewecker verwenden.
Gefahrenquelle: Schnurlos-Telefone Verwöhnt durch das praktische Telefonieren mit dem Handy wollen immer mehr Menschen auch zuhause schnurlos im Festnetz telefonieren. Hersteller von Telefonen bieten zu diesem Zweck schnurlose Telefone an, die nach unterschiedlichen Standards, aber überwiegend nach dem DECT - Standard arbeiten. Mit Zusatzantennen können Reichweiten von 600 Metern und mehr erreicht werden.
Man unterscheidet grob zwischen analoger, digitaler und gepulster Technik. Bei analoger Übertragung (z.B. nach dem CT-1-Standard) sendet die Antenne des Handgerätes hochfrequente elektromagnetische Wellen zur eigenen, im Haus aufgestellten Basisstation. Auf diesen Wellen wird die Sprachinformation transportiert. Bei Schnurlos-Telefonen nach diesem früher überwiegend verwendeten Standard beschränkt sich die nicht gepulste hochfrequente elektromagnetische Strahlenbelastung der Hausbewohner und Nachbarn nach unseren bisherigen Messungen auf die Zeit des Telefonierens.
Die Basisstation des DECT - Telefons (Digital Enhanced Cordless Telephone)/GAP (Generic Access Profile) gibt ständig, auch wenn nicht telefoniert wird, mit 100 Hz gepulste Hochfrequenzwellen (1880-1900 MHz) ab.
Messungen von DECT - Basisstationen zeigten noch in einem Meter Entfernung Leistungsflussdichtewerte von einigen tausend µW/m²;. Diese Messwerte liegen damit deutlich über dem Salzburger Vorsorgewert, der für GSM-Mobilfunksender einen Beurteilungswert von 1 µW/m²; vorsieht. Bei DECT - Basisstationen sollte die Exposition 0,1 µW/m⊃2; nicht übersteigen. mögliche gesundheitliche Auswirkungen: Mehrere Berichte zeigen, dass neu auftretende "unerklärliche" Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Ohrensausen (Tinnitus) oder andere Symptome mit dem Betrieb dieser Anlagen in Verbindung stehen können - und beim Ausstecken der DECT - Basisstation wieder verschwinden.
Untersuchungen der Internationalen Gesellschaft für Elektrosmog-Forschung (IGEF) in 800 Wohnungen und Büros haben ergeben, dass unerklärliche Herzbeschwerden, Kopfschmerzen, nervöse Überreiztheit und Schlafstörungen in vielen Fällen durch die gepulsten elektromagnetischen Mikrowellen der Basisstationen dieser digitalen schnurlosen Telefone nach DECT - Standard verursacht werden.
Abhilfe:Benutzen Sie möglichst nur normale Kabeltelefone und nur ausnahmsweise schnurlose Telefone.
Benutzen Sie schnurlose Telefone nur für kurze Gespräche. Spätestens wenn Sie eine Erwärmung im Kopf oder Ohrbereich oder gar Schmerzen spüren, sollten Sie aufhören zu telefonieren.
Kaufen Sie kein schnurloses Telefon, das nach dem DECT - Standard arbeitet und nonstop elektro- magnetische Wellen digital und gepulst aussendet. Bevorzugen Sie analog arbeitende schnurlose Telefone, die auch nur beim Telefonieren und nicht ständig mehrere Hundert Meter weit strahlen. Wenn Sie bereits ein DECT - Telefon haben und dies nicht gegen ein analog sendendes Schnurlos - Telefon austauschen wollen, dann ersparen Sie sich, Ihrer Familie und den Nachbarn wenigstens nachts das Mikrowellen-Trommelfeuer der DECT - Basisstation und ziehen den Stecker heraus. Um nachts erreichbar zu sein und für längere Gespräche ist ein zusätzliches Kabeltelefon zu empfehlen.
Die gepulste Mikrowellenstrahlung einer DECT - Basisstation durchdringt zwar auch mehrere Wände, dennoch gibt es meistens mehr oder weniger günstige Plätze in einem Haus oder in einer Wohnung als Standort für eine Basisstation. Günstig in dem Sinne, dass die hauptsächlichen Aufenthalts- und Schlafplätze einer möglichst geringen Strahlenbelastung ausgesetzt sind. Durch entsprechende Messungen mit speziellen Hochfrequenz - Messgeräten für gepulste Strahlung können diese Plätze gefunden oder durch zusätzliche einfache Abschirmmaßnahmen geschaffen werden.
Auch wenn Sie selbst kein schnurloses DECT - Telefon besitzen, kann Ihre Wohnung durch ein DECT - Telefon eines Nachbarn bestrahlt werden; auch wenn das nächste Haus mehrere Hundert Meter entfernt ist. In sehr vielen Fällen liegt hier die Urasche für unerklärliche Schlafstörungen, nervöse Beschwerden, Überaktivität bei Kindern, Kopfschmerzen und Herzrhythmusstörungen.
Die Basisstation oder die Ladestation des Mobilgerätes, egal welcher Standard verwendet wird, sollte nicht in der Nähe des Bettes stehen - wegen der niederfrequenten Magnetfelder, die der Netztransformator erzeugt.
Gefahrenquelle: Trafostationen, Stromkabel in der Erde und Sicherungskasten im Schlafbereich mögliche gesundheitliche Auswirkungen: Schlafstörungen, Kopfschmerzen, nervöse Beschwerden, Kribbeln in den Gliedmaßen, Herzfunktionsstörungen, ständige Müdigkeit, Verhaltens- und Stoffwechselstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten. Abhilfe: Ob ein gesundheitliches Risiko besteht und welche Schutzmaßnahmen möglich sind, kann nur aufgrund einer Messung der magnetischen Flussdichte festgestellt werden.
Hier liegt auch die spezielle Problematik von hochfrequenten Sendern. Es wird zu oft von der Intensität gesprochen und viel zu wenig von der Art des Feldes. Es werden die Radio- mit den Fernsehwellen, das C-Netz mit dem D-Netz, die schnurlosen analogen mit den schnurlosen digitalen Telefonen... in einen Topf geworfen und dabei missachtet, daß eben nicht nur die Intensität, sondern ganz besonders auch die Art der Modulation und die Frage, ob die Trägerwelle niederfrequent gepulst wurde oder nicht, welche Signale sie aussendet, entscheidend ist für die Bewertung biologischer Riskant. Die aktuellen D- und E - Mobilfunknetze und die neuen schnurlosen Telefone nach DECT - Standard, funktionieren wie das Radar mit niederfrequent gepulsten Signalen, die es beim C-Netz, anderen Schnurlosen und UKW-Sendern, um nur einige Beispiele zu nennen, nicht gibt. Die wissenschaftlichen Hinweise verdichten sich zunehmend, dass die gepulste elektromagnetische Strahlung biologisch erheblich kritischer ist als die ungepulste. Findet man bei ungepulster Strahlung selbst bei relativ hohen Feldstärken keine biologischen Reaktionen, so wartet die gepulste Strahlung schon bei vergleichsweise viel niedrigeren Feldstärken mit einer ganzen Palette von biologischen Problemen auf.
Der Medizinphysiker Dr. Lebrecht von Klitzing von der Universität Lübeck hat, wie andere Wissenschaftler auch, herausgefunden, daß gepulste Strahlung das menschliche EEG verändert, daß sie unsere Hirnströme durcheinander bringt. Das passiert demnach nicht nur bei Extrembedingungen, sondern im normalen Alltag. Nach unseren aktuellen Messungen ist beim Telefonieren mit handelsüblichen Mobilfunkhandys mit einer EEG - Beeinflussung im Umkreis von etwa 20 bis 30 Metern zu rechnen. Direkt an der Antenne, also in wenigen Zentimetern vom Kopf entfernt, werden nach Aussage des Bundesamtes für Strahlenschutz schon die hoch gesteckten offiziellen Grenzwerte nach Verordnung bzw. DIN / VDE überschritten und somit thermische Effekte ausgelöst.
Bei den schnurlosen DECT - Telefonen ist die Grenze der nachweisbaren Hirnstrombeeinflussung im Abstand von etwa 3 bis 7 Metern erreicht. Ein weiteres biologisches Risiko dürfte hier der Umstand sein, dass die kleinen DECT - Basisstationen nonstop senden, also auch wenn gar nicht telefoniert wird. Wenn ein solches Teil auf Ihrem Nachttisch steht, dann erwarten Sie bitte mehr gepulsten Elektrosmog, als in der Nähe von Mobilfunksendetürmen zu messen wäre, und das -wie gesagt- immer, ohne Pause. Gegen Mobilfunksendeanlagen protestieren hunderte Bürgerinitiativen, gegen DECT - Telefone keiner. Selbst Städte, Behörden und Kirchen lassen die Installation von Mobilfunksendern auf ihren Gebäuden nicht mehr zu, aus gesundheitlicher Vorsicht. Dafür holt sich der schlecht aufgeklärte Verbraucher die gepulste Dauerstrahlung direkt in heimische Wohn- oder Schlafzimmer, DECT macht's möglich. Uns liegen inzwischen zahlreiche Fallbeispiele vor, wo kurz nach dem Anschluss eines solchen Schnurlosen die Leute über Schmerzen, Schwindel, Nervosität, Schlafstörungen und andere Symptome klagten und diese mit der Abschaffung des Dauersenders wieder verschwanden.
Auch hier zeigt sich der Gesetzgeber wieder von seiner großzügigsten Seite. Es werden Grenzwerte nach Verordnung und DIN/VDE verabschiedet, die nur den thermischen Effekt als einzigen biologischen Wirkmechanismus zur Grundlage haben. Das heißt, man geht davon aus, daß es nur dann ein Problem gibt, wenn sich der Körper im Feld erwärmt. Nun wollen besorgte Bürger aber nicht wissen, ob sie im Einfluß der elektromagnetischen Strahlung warm werden wie ein Würstchen im Mikrowellenherd, sondern mit welchen vielfältig möglichen biologischen Risiken zu rechnen ist, die weit unter diesen offiziellen Grenzwerten auftreten können. Falls Sie die Behörden, die Industrie oder den TÜV fragen, ob es kritisch ist, in der Nähe einer Mobilfunksendeanlage zu wohnen, dann bekommen Sie die Antwort: "Nein!", und gemeint ist: "Sie werden nicht warm." Was Ihre Migräne angeht, den Bluthochdruck Ihres Mannes und den Vorsorgeaspekt in Bezug auf Ihr leukämiekrankes Kind, ist die Frage überhaupt nicht beantwortet worden.
Für den Menschen soll nur Thermik gelten, bei Maschinen ist das wieder ganz anders. Sensible Technik reagiert auf die gepulsten Signale des Mobilfunkhandys. Deshalb müssen Sie im Flugzeug, in öffentlichen Verkehrsmitteln, im Krankenhaus... Ihr Handy ausschalten. Nicht weil der Jumbo-Jet, der Omnibus oder das EKG warm werden könnten, nein, weil es Fehlsteuerungen in der Elektronik weit unterhalb der Feldstärken, die thermische Effekte verursachen, gibt. Deshalb sind schon Flugzeuge abgestürzt und PCs ausgefallen, aus Panzern lösten sich Schüsse und ganze Bohrinseln setzten sich Bewegung, Alarmanlagen wurden aktiviert und Airbags aufgeblasen. Gepulste elektromagnetische Signale machen's möglich. In jedem Mercedes-Handbuch steht: "Unfallgefahr! Der Betrieb von mobilen Telefonen und Funkgeräten, deren Antennen sich im Fahrzeuginnenraum befinden, kann zu Funktionsstörungen an der Fahrzeugelektronik führen und deshalb die Betriebssicherheit gefährden." Was ist die empfindliche Elektronik gegen noch empfindlichere Nerven, was ein Computer gegen ein Hirn? Einem sensiblen Menschen mutet man auch hier Millionen mal mehr zu als einer sensiblen Maschine.
Die Grenzwerte der Elektrosmogverordnung lassen bei den hochfrequenten elektromagnetischen Wellen, je nach Frequenz, eine Strahlungsstärke von 200.000 bis 1.000.000 Nanowatt pro Quadratzentimeter (nW/cm²;) zu. Das, wie gesagt, um übermäßige körperliche Erwärmung zu vermeiden. Das spezielle Risiko gepulster Strahlung wird nicht berücksichtigt. DIN/VDE erlaubt noch höhere Werte. Zum Schutz von Maschinen gelten Bruchteile der für Menschen gemachten Grenzwerte. Baubiologen halten für die Schlafphase 2 nW/cm²; für sicher und warnen ab 50 nW/cm⊃2;, bezogen auf ungepulste Strahlung; für gepulste Strahlung gilt ein Hundertstel. Der BUND zieht vergleichbar mit.
Anstatt gewissenhaft und praxisnah zu forschen, was dran ist am Elektrosmog, wird viel Mühe und Geld investiert, um das Unmögliche möglich zu machen, um zu beweisen, dass etwas offensichtlich Schädliches nicht schaden kann. Die Grenzwerte werden in den Keller purzeln, so wie es bei Asbest und Formaldehyd, Holzschutzmitteln und Radioaktivität der Fall war. Wenn Politiker, Wissenschaft und Industrie den Fehler der Verharmlosung begehen, dann wird es in Zukunft neben unnötigem menschlichen Leid auch unermessliche finanzielle Konsequenzen durch Schadenersatzansprüche und gerichtliche Klagen geben. Auch die Versicherungen sehen das inzwischen mit Sorge.
Dabei ist Elektrosmog zumindest in den eigenen vier Wänden meist gut zu ändern. Zu Hause gibt es allzu oft die größten Elektrosmogrisiken, und gerade im Schlafbereich sollte Entspannung angesagt sein, nicht Verspannung. Abstand ist die erste Devise. Elektromagnetische Felder werden mit zunehmender Distanz schnell schwächer. Ein Meter ist oft ausreichend; ein Meter zu Lampen, Geräten, Kabeln, Kleintransformatoren... Ein Radiowecker macht in 20 Zentimetern mehr als eine Hochspannungsleitung, in einem Meter kaum noch was. Einige Geräte wollen 2 bis 3 Meter Abstand, z.B. Fernseher, Sicherungskästen und elektrische Heizungen, schnurlose DECT - Telefone noch mehr. Warum werden an Zuleitungen und Geräten keine zweipoligen Schalter eingebaut? Warum sind die meisten Zuleitungen und Geräte nicht geerdet? Zweipolige Schaltung und konsequente Erdung reduziert elektrische Felder drastisch. Eine ungeerdete Lampe auf dem Nachttisch macht ein zigfach stärkeres Feld, als eine geerdete. Der Netzfreischalter schaltet immer dann das elektrische Netz aus, wenn kein Strom mehr verbraucht wird; eine sinnvolle Maßnahme zur Eliminierung unnötiger Elektrofelder. Die technische Qualität der Elektroinstallationen ist entscheidend. Bei Neubauten und Renovierungen sollte es netzfreie Bereiche im Haus geben und mit abgeschirmten Kabeln installiert werden. Mit nachträglichen Abschirmungen durch leitfähige Anstriche und Folien werden ganze Wände und andere elektrische Feldverursacher entschärft. Einige Geräte sind derart feldintensiv, daß selbst ein billiger Prüfschraubenzieher auf der Haut des deshalb unter Spannung stehenden Menschen aufleuchtet. Dazu gehören u.a. Heizkissen und -decken, einige elektrisch verstellbare Bettsysteme und Wasserbetten. Auch Leuchtstoffröhren und Dimmer sind kräftige Strahler. Genau wie all diese Kleintransformatoren in Niedervoltanlagen, Geräten und Steckernetzteilen. Energiesparlampen sind leider kein Ersatz für normale Glühlampen, denn auch sie sind erstaunlich starke Feld- und Oberwellenverursacher. Manchmal nutzt das Ausschalten einer Niedervolthalogenlampe oder eines Transformator betriebenen Gerätes nichts, denn der Trafo bleibt am Netz, frisst nonstop Strom, und verursacht starke Felder. Warum wird hier von den Herstellern der Schalter nicht an der richtigen Stelle, sprich primär, eingebaut? Gerätestecker sollten dazu immer die richtige Position in den Steckdosen finden. Richtig bedeutet, Phase des Gerätes kommt in Kontakt mit der Phase der Steckdose und nicht umgekehrt. Nur durch diese einfache Maßnahmen gibt es Feldreduzierungen von 90 %.
In vielen Fällen kommen die gepulsten Mikrowellen von Mobilfunk- und anderen Sendern der nahen Umgebung durch die Fenster ins Haus; massive Bausubstanz schirmt gut ab, Normalglas nicht. Warum nicht gezielt die Fenster abschirmen oder Schutzglas einbauen? Das reduziert die Strahlung bis zu 99 %. Warum nicht weiter mit schnurlosen Telefonen nach bewährtem CT1-Plus-Standard telefonieren; diese senden ungepulst und somit biologisch verträglicher, und außerdem senden sie nur, wenn wirklich telefoniert wird und nicht permanent wie bei den gepulsten Schnurlosen nach DECT - Standard.
80 % der Elektrosmogintensität zu Hause und am Arbeitsplatz ist unnötig. 80 % wäre leicht reduzierbar ohne große Veränderungen der Lebensgewohnheiten. In der Baubiologie geht es um das Machbare, nicht um Grenzwerte. Es geht um Information und bewussten Umgang mit der Energie, die wir alle wollen und brauchen: der Elektrizität.
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